Mittwoch, 28. Juni 2017

Glückwunsch nach Radebeul

Lieber Dietmar
auch wenn du - LEIDER - nicht mehr in unsere Kreisorganisation gehörst: Wir gratulieren herzlich zum Geburtstag und wünschen Gesundheit, weiterhin viel Elan, Ideen und Schaffenskraft.

Deine Arbeit im Coswiger Stadtrat und der Ortsgruppe sowie im Kreistag haben wir nicht vergessen, Wir freuen uns, wenn du weiter im "linken Sinne" aktiv bist. Ein gutes, mit schönen Erlebnissen gefülltes neues Lebensjahr
wünscht-sicher im Namen vieler Coswiger Genossen
U. Windsheimer

Dienstag, 16. Mai 2017

Mitgliederversammlung

Die LINKE Coswig/Weinböhla lädt ein

Nur EIN Thema aus dem Programmentwurf
Zur Mitgliederversammlung am

Donnerstag, dem 18. Mai 2016

um 18:30 Uhr im 

Saal der Seniorenwohnanlage der Volkssolidarität

Lutherstraße 4 

(Eingang um die Ecke via Melanchthonstraße) werden hiermit alle Mitglieder und interessierten Bürger herzlich eingeladen.
Es wird zum zweiten Male über den (hier) vorliegenden Entwurf des Wahlprogramms der Partei DIE LINKE  zur Bundestagswahl 2017 diskutiert werden.
Bereits die vorige Versammlung im April war diesem Thema gewidmet und zeigte, dass Streitkultur in dieser Partei kein Fremdwort ist. Das bedeutet, dass das Wahlprogramm zur  Bundestagswahl noch keineswegs ausgestritten ist und konstruktive Ideen - auch zur Verschlankung des Textes und Vermeidung von Redundanz - durchaus willkommen sind.

Heute

Sahra Wagenknecht spricht in Meißen

Ablauf der Veranstaltung:

16:30 Uhr - Start mit Hüpfburg und Zuckerwatte
ab 17:00 Uhr - Musik von Lars Kutschke
17:45 Uhr - Tilo Hellmann, Bundestagskandidat
18:00 Uhr - Sahra Wagenknecht, Spitzenkandidatin
ab 19:00 Uhr - musikalischer Ausklang

Montag, 8. Mai 2017

Gedenken kann auch heißen "Geh denken!"

„Die Erinnerung ist eine mysteriöse
 Macht und bildet die Menschen um. 
 Wer das, was schön war, vergisst, wird böse. 
 Wer das, was schlimm war, vergisst, wird dumm.“
Erich Kästner

Auch dieses Jahr trafen sich die Genossen der Partei “Die Linke“ am Gedenkstein an der Salzstraße,
um einen Tag vor dem allseits bekannten Termin an den Tag der Befreiung in Coswig zu erinnern. Wen eine aktuelle Schilderung der Ereignisse in Coswig um den 7. Mai 1945 interessiert, der sollte den Beitrag von Harald Kunath lesen, den ich bei Bedarf gern zustellen kann.

Warum ein Treffen an diesem Platz? Kurzer Abriss der Geschichte: Der coswiger Bürger Dr. med. Richard Joachim Hänel schenkte 1898 ein Teil seines Flurstückes der Stadt. Die Fläche sollte als öffentlicher Platz genutzt werden und niemals veräußert oder einer ökonomischen Nutzung zugeführt werden. Dennoch wurde der Platz von 1917-1925 anders genutzt:

- Mit Zustimmung seiner Nachkommen erfolgte dort der Anbau von Obst und Gemüse zur Versorgung der Bevölkerung nach dem Ersten Weltkrieg.
- Erst 1927 erfolgte die Anlage des Parks, der den Namen Hänelpark erhielt. Der Findling wurde dann 1959 von der Kreuzung Weinböhlaer/ Moritzburger Straße in den Park umgesetzt und mit der heutigen Inschrift versehen.
- Ab 1970 hieß die Parkanlage Platz der Deutsch-sowjetischen Freundschaft.

In dieses Jahr waren wir sehr wenige, die sich zur traditionellen Antikriegsdemonstration dort trafen. Dabei erscheint die Gefahr eines erneuten Krieges keineswegs gebannt. Gut, dass „Die Linke“ auch weiterhin den Krieg als Mittel zur Lösung von Konflikten ablehnt!

Wird die notwendige Erinnerung an die Schrecken eines Krieges nächstes Jahr mehr Menschen Gesicht zeigen lassen? Oder brauchen wir neue Formen der Erinnerungskultur?

Ursula Windsheimer
Ortsvorsitzende DIE LINKE.Coswig-Weinböhla

Freitag, 5. Mai 2017

Am 7. Mai 1945 kam der Krieg nach Coswig

Geschichte wird man nicht los

Coswigs OB Frank Neupold
am 70. Jahrestag der Befreiung
Wenn man nach einem historischen Ereignis geboren ist, dann ist es für den Betroffenen gefühlt Millionen Jahre her.
So gerät Erfahrung in Vergessenheit, verliert an Bedeutung und wird als "unwichtig" abgetan. Wißbegierige Nachgeborene erfahren seit mindestens 20 Jahren im Fernsehen detailliert alles über Hitlers Medikamente, Hitlers Frauen und Hitlers Nachttopf.
Dem setzte 1989 der 2014 in Köln verstorbene Publizist Ralph Giordano  zur Jahrtausendwende das Buch "Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte" entgegen.  Hitlers Pläne waren konkret - die realen
Folgen auch. Und es passte nicht zusammen. Ein Bestseller 1989/90 - aber wir hatten gerade anders zu tun.

Trotzdem nicht vergessen haben wir, was geleistet werden musste, dass Hitler seinen Krieg nicht wirklich gewann. Und wir wollen es auch künftig nicht. 

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